TXL-Volksbegehren erfolgreich: Wir gratulieren!

+++ TXL-Volksbegehren erfolgreich +++ Noch nie war TXL so wertvoll +++ Lütke Daldrup braucht Hilfe +++

TXL gehört zu Berlin


Guten Tag,

nun ist es amtlich: Das TXL-Volksbegehren ist erfolgreich abgeschlossen worden. Wir gratulieren ganz herzlich allen Berlinern, die sich erneut ins Zeug gelegt haben, um aktuell gegen den Willen der Rot-Dunkelrot-Grünen Berliner Senatskoalition unter Michael Müller (SPD) für den Erhalt des letzten Berliner Flughafens einzutreten. Auch wenn es die etablierte Politik offenbar vergessen hat, hat sie tatsächlich die Verpflichtung, Infrastruktur, zur der auch intakte Flughäfen wie TXL gehören, zu erhalten und nicht zu zerstören.  

Was die TXL-Unterstützer geleistet haben, war ganz großes Kino und ganz großer Bürgersinn. Sie haben sich um Berlin und um die Region verdient gemacht. Und der Berliner an sich ist trotz aller Schnoddrigkeit halt vor allem eins, nämlich pragmatisch. Chapeau!

TXL-Volksbegehren erfolgreich

Wie die Landeswahlleiterin bestätigte sind 204 263 gültige Zustimmungserklärungen, sprich Unterschriften, abgegeben worden. Die notwendige Anzahl von gültigen Unterschriften von 174 251 ist somit deutlich um 30 012 oder 17,2% übertroffen worden. Eingereicht wurden insgesamt 257 218 Unterschriften.

Nun kann es nur heißen, den nächsten Berg zu erklimmen, nämlich der etablierte Politik erneut den Spiegel vorzuhalten und ihr per Volksentscheid mitzuteilen, dass das Berliner Volk TXL behalten will, weil eine Stadt kein Dorf ist und daher auch einen eigenen Flughafen braucht. TXL muss und kann auch über die weiterhin in den Sternen stehende BER-Eröffnung hinaus offengehalten werden, wenn man es denn politisch will.

Noch nie war TXL so wertvoll

TXL hat zwei Landebahnen und eine Kapazität für 22 Mio. Passagiere. Wenn man das heute neu bauen wollte, würde es, wie Beispiele anderer Flughäfen zeigen, über 3 Mrd. Euro kosten. So hat das Terminal 2 in München 1,5 Mrd. gekostet und wird die dritte Bahn 1,6 Mrd. kosten. Dass die dritte Bahn vom Aufsichtsratsbeschluss bis zur Fertigstellung 15 Jahre brauchen wird, sei nur ein Nebensatz. Aber anders als in München lehnen Politiker in Berlin und Brandenburg Erweiterungen des BER und damit grundsätzlich auch eine 3. Start- und Landebahn ab. Wer kein Geld hat, sollte bestehende Kapazitäten nicht vernichten. Und wer keinen funktionsfähigen und bedarfsgerechten BER hat, muss eigentlich zwangsläufig ein TXL-Fan sein.

Engelbert Lütke Daldrup braucht Hilfe

Wir könnten unsererseits große Fans des neuen Geschäftsführers der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, werden. Denn wir glauben, dass auch Lütke Daldrup nur das Beste will, aber wir sehen gleichzeitig, dass er und der FBB-Aufsichtsrat sehr viel Unterstützung benötigen. Daran soll es nicht fehlen. "ELD", zeitsparend so genannt, der sich für die neue Aufgabe nach eigenen Worten "in die Pflicht nehmen ließ", braucht unsere Unterstützung offensichtlich wie die Luft zum Atmen. Gegenüber dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin bemerkte ELD: "Wir bemühen uns um Solidität!" Geben wir ihm die Chance, das unter Beweis zu stellen und TXL offen zu lassen. Es würde sich für Berlin und Brandenburg nicht nur finanziell lohnen.       

Herzliche Grüße

Ihr Brennpunkt-BER-Team




Am Ende des Newsletters - auf www.brennpunkt-ber.de - finden Sie eine einfach zu handhabende Kommentarfunktion.


twitter.com/brennpunktber

© DTT 2017. Alle Rechte vorbehalten. Direkte und indirekte Textzitate sind nur mit einer vollständigen Quellenangabe zulässig.

Text & Redaktion:
Wolfgang Przewieslik
Yorckstr. 74
10965 Berlin

wolfgang.przewieslik@brennpunkt-ber.de
www.brennpunkt-ber.de
 

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
Bild-CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.