Eilmeldung: BER Weihnachten 2018 fertig, nein, Oktober 2020

+++ BER-Eröffnung 2020, ein Erfolg mit vielen Vätern +++ Stationen des Erfolgs +++ BER, Eröffnung 2012 an Kleinigkeiten gescheitert +++ Schnee von gestern +++ Tagesspiegel, investigativ und senatskritisch +++ Unbekannter BER-Planer +++ Ende gut, alles gut +++

Engelbert Lütke Daldrup im BER-Bahnhof ohne Verkehr

Guten Tag,

da wir in der Welt vom 31.10.2018 lesen durften, dass der BER im Oktober 2020 eröffnen wird, sind wir nun reichlich beschämt, da wir ja regelmäßig Zweifel an der planmäßigen Fertigstellung des BER geäußert haben. In unserer ersten Begeisterung lasen wir gar Weihnachten 2018.

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2008-2018, 10 Jahre Tempelhof-Schließung

+++ Wowereits Machtdemonstration und ihre Folgen +++ Last exit TXL +++

Am 30.10.2008 um Mitternacht wurde der Flughafen Tempelhof geschlossen

Guten Tag,

nachdem Klaus Wowereit und Michael Müller den ersten Tempelhof-Volksentscheid vom 27. April 2008 zum Scheitern gebracht hatten, u.a. mit der fragwürdigen Aussage, dass man zu diesem Wahlvorgang überhaupt nicht hingehen müsse und ohne dass sie eine Mehrheit gegen den Flughafen erzielt hätten, wurde der Flughafen Tempelhof am 30.10.2008 um 24 Uhr MEZ geschlossen.

Klaus Wowereit hatte zudem zwei Tage vor dem Tempelhof-Volksentscheid im April 2008 im Abgeordnetenhaus von Berlin wahrheitswidrig erklärt, dass es - wenn Tempelhof offen bliebe - einen Baustopp in Schönefeld, beim damaligen BBI (ab 2011 BER), geben würde. Den konnte es aber gar nicht geben, weil der BBI baurechtlich komplett genehmigt war. Ein Senatssprecher sprach dann nachträglich und fast entschuldigend von einer "mordmäßigen" Gefahr eines Baustopps in Schönefeld. Diese Gefahr hat es also rechtlich nie gegeben.

Aber Klaus Wowereit hatte sich offenbar darauf festgelegt zu demonstrieren, dass er in der Lage war, gegen alle fachlichen Bedenken und gegen den massiven Widerspruch der Bevölkerung, den Flughafen Tempelhof vorzeitig zu schließen - um mutmaßlich später Tegel leichter schließen zu können. Die Schließungskosten von Tempelhof spielten dabei für den Wowereit-Senat keine Rolle.

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